Häufig gestellte Fragen:
- Warum sollten Jugendliche bereits ab 10 Jahren Finanzbildung erhalten?
Finanzielle Entscheidungen beginnen früher, als viele denken: Taschengeld, Online-Käufe, Gaming-Ausgaben oder das erste eigene Konto. Wer früh lernt, mit Geld verantwortungsvoll umzugehen, trifft später bessere finanzielle Entscheidungen und vermeidet typische Fehler.
- Was lernen die Teilnehmer ganz konkret im Workshop?
Die Teilnehmer lernen, ihr Geld sinnvoll einzuteilen, finanzielle Risiken zu erkennen, Kaufentscheidungen bewusst zu treffen und Werbung oder Social-Media-Einflüsse kritisch zu hinterfragen. Ziel ist es, finanzielle Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Finanzkompetenz im digitalen Alltag. Die Jugendlichen lernen, Werbung, Influencer-Empfehlungen und Social-Media-Trends kritisch zu hinterfragen und deren Einfluss auf ihr Kaufverhalten zu erkennen. Dadurch entwickeln sie ein besseres Verständnis dafür, wie Konsumentscheidungen entstehen und wie sie selbstbestimmt handeln können.
Das Ziel ist nicht nur Wissensvermittlung, sondern die Entwicklung eines gesunden und selbstbewussten Umgangs mit Geld. Die Jugendlichen sollen befähigt werden, finanzielle Entscheidungen eigenständig, kritisch und verantwortungsvoll zu treffen – Fähigkeiten, die sie ein Leben lang begleiten werden.
- Benötigen die Teilnehmer Vorkenntnisse?
Nein. Der Workshop ist speziell dafür konzipiert, finanzielle Themen verständlich, praxisnah und altersgerecht zu vermitteln. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.
- Was unterscheidet SaferGeld vom klassischen Finanzunterricht in der Schule?
SaferGeld setzt auf praxisnahe Beispiele aus dem Alltag der Jugendlichen. Der Workshop vermittelt Finanzwissen nicht nur theoretisch, sondern anhand von Situationen, die Jugendliche tatsächlich erleben. Statt theoretischer Inhalte stehen konkrete Situationen, interaktive Übungen und offene Diskussionen im Mittelpunkt. Gemeinsam werden reale Beispiele reflektiert und daraus wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Entscheidungen gewonnen. Die Jugendlichen erkennen dabei, dass Fehler zum Lernprozess gehören und wie sie ähnliche Situationen künftig besser meistern können. Dadurch bleibt das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis.
- Wie läuft der Workshop genau ab?
Der Workshop dauert zwei Unterrichtseinheiten und kombiniert kurze Inputs mit interaktiven Übungen, Praxisbeispielen und Diskussionen. Die Jugendlichen werden aktiv eingebunden, können Fragen stellen und eigene Erfahrungen einbringen. So entsteht ein lebendiger Austausch, der den Lernerfolg nachhaltig unterstützt.
- Können Teilnehmer und Schulen Fragen bzw. Themenschwerpunkte einbringen?
Ja. Ein wichtiger Bestandteil des Workshops ist die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und aktuelle Themen aus dem Alltag der Jugendlichen zu besprechen. Ob Online-Shopping, Taschengeld, Social Media, Konto, digitale Zahlungsmethoden oder erste finanzielle Entscheidungen – die Inhalte werden durch die Fragen der Teilnehmer praxisnah ergänzt.
Viele Jugendliche sprechen finanzielle Themen lieber mit einer neutralen Person an und nutzen die Gelegenheit, eigene Erfahrungen und Erlebnisse einzubringen. Dadurch entstehen oft wertvolle Diskussionen und ein offener Austausch, von dem die gesamte Gruppe profitiert.
Auch Lehrkräfte und Schulen können bereits vor dem Workshop individuelle Schwerpunkte festlegen. So können aktuelle Themen, besondere Fragestellungen oder Herausforderungen einer Klasse gezielt berücksichtigt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass der Workshop optimal auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt ist und einen möglichst hohen Mehrwert bietet.
Diese Kombination aus festen Inhalten, individuellen Fragen der Jugendlichen und gewünschten Schwerpunkten der Schule macht jeden Workshop einzigartig und besonders praxisnah.
